
Insolvenzwelle in Deutschland: 25 900 Insolvenzen jährlich bis 2027 — der Transport-, Speditions- und Logistiksektor im Zentrum der Krise
Allianz Trade prognostiziert, dass die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in Deutschland in den Jahren 2026 und 2027 knapp 25.900 Fälle pro Jahr erreichen wird — den höchsten Stand seit 2013. Der Transport- und Logistiksektor gehört zu den am stärksten gefährdeten Branchen, was ein unmittelbares Risiko für europäische Unternehmen darstellt, die mit deutschen Transportunternehmen und Betreibern zusammenarbeiten. Eine Verbesserung der Lage wird erst 2028 erwartet, weshalb Risikomanager ihre Verfahren zur Überprüfung von Geschäftspartnern unverzüglich verschärfen müssen.
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Treibstoffkrise im europäischen Verkehr: IRU fordert 30-Tage-Frist für Zahlungen von der EU und Milliardenhilfen für Transportunternehmen
Die Internationale Straßentransport-Union (IRU) hat einen dringenden Appell an die Europäische Kommission gerichtet, um auf die durch den starken Anstieg der Kraftstoffpreise ausgelöste Krise aufmerksam zu machen, die die Liquidität Tausender kleiner und mittlerer Transportunternehmen in Europa bedroht. Die Organisation fordert unter anderem die Einführung einer EU-Verordnung, die die Zahlungsfristen auf 30 Tage begrenzt. Bei Margen von 1–3% und zunehmenden Zahlungsrückständen entwickelt sich die Transport-, Speditions- und Logistikbranche zu einem Sektor mit erhöhtem Insolvenzrisiko — was alle Geschäftspartner zu einer verstärkten Überwachung ihrer Geschäftspartner veranlassen sollte.
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Streik in über 40 Häfen in Europa und im Mittelmeerraum – eine ernsthafte Bedrohung für die Lieferketten im Oktober 2026
Am Freitag, den 30. Oktober 2026, könnte ein koordinierter Streik der Hafenarbeiter unter dem Motto „Ports in Action“ mehr als 40 Häfen in Europa und im Mittelmeerraum lahmlegen. Das Epizentrum der Proteste ist Italien, wo der Streik acht Schlüsselterminals betreffen wird, darunter Genua und Triest — Tore zu den mitteleuropäischen Märkten. Die Störungen könnten noch mehrere Wochen nach dem Ende des Protests kaskadenartige finanzielle Folgen für Importeure, Spediteure und Logistikunternehmen haben.
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Streik italienischer Lkw-Fahrer legt Lieferketten in Europa lahm – operative Krise und finanzielles Risiko für Logistikunternehmen
Massenproteste italienischer Lkw-Fahrer im Oktober 2026 legten wichtige Logistikknotenpunkte in Süditalien lahm, darunter den strategischen Logistikknotenpunkt Interporto Sud Europa. Die Blockaden führten zu schweren Störungen der Lebensmittelversorgung, zum Verderben leicht verderblicher Waren und zu Kraftstoffengpässen an Tankstellen. Die Krise trifft unmittelbar Transportunternehmen, Importeure und Lebensmittelhersteller in ganz Europa, die mit dem italienischen Markt verbunden sind, und verursacht erhebliche operative und finanzielle Risiken.
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Nothegger Transport in der Restrukturierungsfalle: 86 Millionen Euro strittige Schulden und Restrukturierungsplan bis 2026 verschoben
Der österreichische Logistikriese Nothegger Transport Logistik GmbH steckt in einer tiefen Restrukturierungskrise — das Gericht in Innsbruck hat die Abstimmung über den Sanierungsplan auf November 2026 verschoben. Grund dafür sind die Kluft zwischen 86 Millionen Euro angemeldeten Forderungen und lediglich 29,6 Millionen Euro, die vom Verwalter anerkannt wurden, sowie fehlende Mittel für die erste verpflichtende Rückzahlungsrate. Für Hunderte europäische Gläubiger, darunter polnische Transportunternehmen und Subunternehmer, bedeutet dies eine lange Zeit der Ungewissheit und das reale Risiko, weniger als die versprochenen 20 Prozent ihrer Forderungen zurückzuerhalten.
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Die EU geht hart gegen Menschenhandel vor: Eine neue Strategie verändert die Spielregeln für Transport- und Logistikunternehmen.
Die Europäische Kommission kündigte am 16. Oktober 2026 eine neue Strategie zur Bekämpfung des Menschenhandels an, die unmittelbar gegen den informellen Arbeitsmarkt im Transport- und Logistiksektor vorgeht. Die Strategie sieht unter anderem die Gründung einer europäischen Unternehmenskoalition, verschärfte Kontrollen durch Arbeitsinspektoren sowie ein neues Sanktionssystem vor, das das Einfrieren der Vermögenswerte von mit Arbeitsausbeutung verbundenen Unternehmen ermöglicht. Für Transport-, Speditions- und Logistikunternehmen bedeutet dies, dass sie ihre Verfahren zur Überprüfung von Subunternehmern unverzüglich überprüfen und strenge Sorgfaltsmechanismen in der Lieferkette einführen müssen.
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Digitale Lähmung der staatlichen Register: Das Justizministerium legt das Nationale Gerichtsregister, das Nationale Registerregister und das Grundbuch- und Hypothekenregister für über 60 Stunden lahm – was bedeutet das für die TSL-Branche?
Das Justizministerium hat eine beispiellose technische Unterbrechung angekündigt, die vom 16. bis 19. Oktober 2026 25 IT-Systeme betrifft — darunter KRS, KRZ und die elektronischen Grundbücher. Für die Transport- und Logistikbranche bedeutet dies eine Lücke von über 60 Stunden bei der Möglichkeit, Geschäftspartner zu überprüfen, was das Risiko von operativem Betrug und fehlerhaften Kreditentscheidungen dramatisch erhöht. Unternehmen der Transport-, Speditions- und Logistikbranche sollten spätestens bis Donnerstag, den 15. Oktober, eine umfassende Due-Diligence-Prüfung durchführen und interne Embargos für Verträge mit nicht überprüften Unternehmen in Betracht ziehen.
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Die Insolvenzwelle wird nicht vor 2027 abebben. Ein Bericht von Atradius warnt die Transportbranche.
Der jüngste Bericht Atradius Insolvency Outlook prognostiziert für 2026 einen Anstieg der weltweiten Zahl der Insolvenzen um 5 Prozent, und vor der zweiten Jahreshälfte 2027 ist keine dauerhafte Verbesserung zu erwarten. Der europäische Transport- und Logistiksektor ist besonders gefährdet — hohe Energiekosten, Lohndruck und Zahlungsverzögerungen schaffen ein Umfeld, das Ketteninsolvenzen besonders begünstigt. Unternehmen der Branche müssen ihre Prozesse zur Überprüfung von Geschäftspartnern und zur Überprüfung von Kreditlimits unverzüglich verschärfen und dabei insbesondere Partner aus dem Vereinigten Königreich und Rumänien berücksichtigen.
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Die gesamtschuldnerischen Zollschulden ruinieren die polnische Logistik. Zollbehörden und Transportunternehmen stehen kurz vor dem Bankrott.
Die Nationale Steuerverwaltung führt massenhaft Vollstreckungsverfahren gegen polnische Zollagenturen, Spediteure und Transportunternehmen und fordert die Begleichung von Zollschulden in Millionenhöhe, die infolge von Betrug durch Importeure aus China entstanden sind. Der Mechanismus der gesamtschuldnerischen Haftung ermöglicht es den Finanzbehörden, die Last der Verbindlichkeiten auf gutgläubig handelnde Unternehmen abzuwälzen, die keine Kenntnis von der Straftat hatten. Die fehlende Aussetzung der Vollstreckung während der Rechtsmittelverfahren droht eine Insolvenzwelle unter wichtigen Logistikunternehmen und die Lähmung strategischer Verkehrskorridore, darunter des Terminals in Małaszewicze, auszulösen.
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Jede fünfte Rechnung wird verspätet bezahlt – Zahlungsmoralkrise trifft Logistikunternehmen in der DACH-Region
Der jüngste von KSV1870 erstellte Bericht Austrian Business Check zeigt, dass in der DACH-Region jede fünfte Rechnung verspätet beglichen wird — die durchschnittliche Wartezeit auf B2B-Zahlungen hat sich auf 29 Tage verlängert. Die Transport- und Logistikbranche, die mit Margen von nur wenigen Prozent arbeitet, ist besonders anfällig für eine Destabilisierung der Zahlungsströme und das Risiko einer Insolvenzkette. Analysten empfehlen eine sofortige Überprüfung der Kreditpolitik, eine intensivere Überprüfung von Geschäftspartnern und die Einführung von Instrumenten zur Forderungsfinanzierung.
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